Die Bahnhöfe

Die Eisenbahn im Eichsfeld von Leinefelde nach Eschwege ist ein Teilstück der zu strategischen Zwecken erbauten Strecke Berlin Wetzlar. Die Gesamtlänge dieser Kanonenbahnstrecke bis Eschwege beträgt 45,91 km. Die nun folgenden Orte waren die zuletzt existierenden Haltepunkte.  3,41 km von Leinefelde entfernt, befindet sich der Bahnhof Birkungen. Diesem folgt der Trennungsbahnhof Silberhausen. Nach einer geringen Steigung erreichte der Zug den Haltepunkt Dingelstädt, kurz darauf die Bahnhöfe der Orte Kefferhausen und Küllstedt. Von dort aus hatte die Bahn keine großen Schwierigkeiten, die Dörfer Effelder, Großbartloff, Lengenfeld/ Stein und Geismar anzufahren, der höchste Punkt bei Küllstedt überwunden wurde.  Noch weitere Bahnhöfe zählen zur Strecke der Kanonenbahn: So gehörten die Haltestellen bei Schwebda, Grebendorf und Eschwege ursprünglich hinzu. Auf Grund der geologischen Gegebenheiten in der Mittelgebirgslandschaft des Eichsfeldes entstanden Vielzahl von Tunnel und Brücken entlang dieser Strecke. Einige dieser Kunstbauten sind heute noch vorhanden und prägen die Landschaft.